Dendrochronologische Untersuchungen subfossiler Auwaldeichenstämme aus Flußablagerungen von Rhein, Mosel und Maas.

Die zahlreichen Flüsse in Mitteleuropa bergen in ihren mächtigen, über die Jahrtausende abgelagerten Sedimenten, eine außergewöhnlich hohe Anzahl an subfossilen Auwaldstämmen. Die ältesten dieser mächtigen Kolosse schlummern wohl behütet, bedeckt unter meterhohem Flußschotter seit bis zu 10 000 Jahren in unseren Flußtälern. Die Untersuchungen der nacheiszeitlichen Baumstammablagerungen öffnen uns ein Fenster in die Vergangenheit und liefern einen bedeutenden Beitrag zur Quartärforschung. Die Jahrringbreiten und die holzanatomischen Merkmale ermöglichen und ergänzen Interpretationen zu paläoökologischen Fragestellungen.

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Querschnitt eines römischen Brückenpfahls
Eichenstämme aus den Flußschottern von Mosel und Rhein
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